Das war's also mit 2013!

Sonntag, 29. Dezember 2013 | | 0 Kommentare


Salut Menschheit,

es sind nur noch wenige Tage bis das Jahr 2014 für uns beginnt.
Womöglich ein Jahr in dem wir wieder keine neuen Herausforderungen annehmen und unsere Ziele nicht verfolgen.
Jeder von uns hat sich eine To-Do Liste gemacht für ein Jahr,
die er aber nie komplett abhaken konnte um sich zufrieden mit einem eiskalten Bier in der Hand auf seinem IKEA Sofa zurücklehnen konnte.

R.I.P Paul Walker

Sonntag, 1. Dezember 2013 | | 0 Kommentare


In dem Streifen "Into the Ocean" warst du mit Jessica Alba auf der Suche nach versunkenen Schätzen. Aber mit der Fast & the Furious-Reihe wurdest du berühmt, und hast in heißen Schlitten und mit viel PS die Straßen unsicher gemacht. Sowohl in Rio als auch in Deutschland. Du bist mein Lieblingscharakter im Film und das wird auch immer so bleiben. Deine Liebe zu Autos und dein Vertrauen zu den Mitmenschen hat dich letztendlich ins Grab geführt. Wir, deine Fans, trauern alle an diesem grauen 1. Advent um dich und deinen Freund. Obwohl er für die meisten jedoch Unbekannt ist. Dieser und viele andere Unfälle sind Paradebeispiele dafür, dass man die Geschwindigkeit eines Autos nicht unterschätzen, und seine eigenen Fahr-Fähigkeiten nicht überschätzen sollte. Viel zu früh wurdest du uns genommen.Ich hoffe für dich, dass du dennoch Frieden im Leben gefunden hast und als glücklicher Mensch von uns gegangen bist.
Leider werden wir dein Abenteuer im 7. und 8. Streifen nicht mehr bewundern können und eine Frage wird uns alle bis in die Ewigkeit begleiten. Wie wären die Fast & the Furious Teile mit deiner Person gewesen? Ich glaube fest, dass mir viele zustimmen werden wenn ich sage : Geil!

Passt auf beim Autofahren, besonders wenn ihr mit anderen Personen fahrt.
Ihr riskiert nicht nur euer, sondern auch das Leben anderer.Ihr habt nicht das Recht dieses Leben zu beenden, nur weil ihr anderen imponieren wollt und unachtsam seit. Wenn ihr anderen mit eurem Fahrstil beeindrucken wollt, dann lernt vernünftig parken oder blinkt beim Fahrspurenwechsel. Alles andere klassifiziere ich persönlich als Dumm ein.

xo (und eine traurige) Sese

No Motivation at all !

Donnerstag, 21. November 2013 | | 0 Kommentare

Kennt ihr diese Tage an denen ihr einfach nur entspannen wollt?
Ihr kommt von der Schule heim, esst was Mama euch auf den Tisch stellt, oder den Döner den ihr euch unterwegs noch geholt habt und danach eigentlich Hausaufgaben machen müsst, aber einfach nicht könnt?
Augen zu und durch, denkt man sich. Man packt seine Schulsachen aus, liest die erste Aufgabe und prompt schaut man aus dem Fenster und denkt über tiefgründige, romantische und düstere Dinge nach, die man vorher nie hinterfragt hat.

Warum können wir uns nicht von einem Ort zum anderen, beamen?
Wieso erhöht die Deutsche Bahn jedes Mal ihre Preise, wenn sie doch eh ständig Verspätung und Zugausfälle hat?
Wer hat diese, nach Monopoly-Geld aussehenden 5,-€ Scheine designt?
Wird es noch einen offiziellen 8. Teil von Harry Potter geben?
Wieso sind wir so Social Media geil?
Wieso bestreiten die Opfer das, wenn doch gerade sie, die Schlimmsten sind?
Wie definiert man einen Hipster?
Warum verlieren unsere Mobilen Telefone so extrem an Qualität?

Noch immer sind die Hausaufgaben nicht gemacht und man sucht noch verzweifelt nach einem Praktikumsplatz.
Und die Motivation?
Die galoppiert lachend und winkend an uns vorbei.

So eine Bitch.

Quote of a day

Sonntag, 17. November 2013 | | 0 Kommentare

 
People who are crazy enough to think they can change the world, are the ones who do.

New York Knigge : Restaurants+Tip(p)s

Samstag, 16. November 2013 | | 0 Kommentare




Hello People da draußen, 

nun war ich 12 Tage an der Ostküste. Genauer gesagt in New York/Manhattan und in Washington D.C.
 
Es war mein zweites mal in den Staaten, trotzdem lerne ich immer wieder dazu. Ich habe viele deutsche Touristen in Restaurants oder Cafés gesehen, die sich die Haare zusammengerauft haben beim Anblick ihrer Rechnung. Das lag wahrscheinlich daran, dass sie mit einem niedrigeren Preis gerechnet haben und gar nicht wussten, dass die Amis die Mehrwertsteuer erst im Nachhinein mit einberechnen.
Hier ein paar kleine Tipps worauf ihr achten solltet und die euch bestimmt dem einen oder anderen weiterhelfen!

1. Trinkgeld ist Pflicht!
- Die Löhne in den Staaten, sind echt niedrig für z.B Jobs wie Kellern oder eine Standverkäuferin.
  Hier gilt auch : 15% - 20% vom Gesamtbetrag.

2. Sprecht wenigstens ein wenig Englisch...
- ...oder auch Spanisch. Die Bedienung hat es manchmal echt schwer mit Fremdsprachen aber Englisch gilt ja als Weltsprache Nr. 1!

3. Bitte keine unerwünschten Extras
- Ihr wollt eigentlich kein teures Menü? Dann sagt Nein. Sobald die Bedienung euch fragt ob ihr Pommes, ein Getränk oder was dazu haben möchtet, sagt Nein.

4. Ich möchte gerne am Fenster sitzen
- Wenn ihr den Wunsch äußert, dass ihr am Fenster sitzen möchtet anstatt mitten im Raum neben einer Topfpflanze, kann es schon einmal vorkommen, dass der Kellner euren Wunsch auch berechnet. Das wären dann 5 - 20$ Extra.

5. Hallo, ich möchte aber nicht soviel Trinkgeld zahlen!
- Leider gibt es eine Richtlinie, was das Trinkgeld belangt. 15%  - 20% sind Ideal. Aber, seit nicht geizig mit dem Trinkgeld. Andere Menschen müssen ihr Geld auch irgendwie verdienen. Je freundlicher, umso höher das Trinkgeld. 

6. Hey, der nette Kellner winkt uns zu sich! 
- Hier gilt es eigentlich : Fernhalten! 
Sobald euch ein Kellner zu sich herwinkt, dann macht einen großen Bogen um ihn. Es sei denn, ihr möchtet viel Geld für schlechtes Essen bezahlen.

7. Was ist das denn?
- Nicht schüchtern sein! Die Amerikaner stehen auf selbstbewusste Menschen. Wenn ihr fragen zu einem Gericht oder Getränk habt, fragt! Sonst können böse Überraschungen folgen. 

8. Ey, das ist hier! 
- Um möglichst günstig und gut zu essen, klickt euch vorher im Internet einmal durch verschiedene Food Blogs. 

9. Schluckspecht?
- Um den Hohen Ansprüchen der Gäste gerecht zu werden, bringen euch die Kellner, als Serviceleistung, ein Becher Wasser. Mein Tipp? BLOSS NICHT TRINKEN!!! Es sei denn, ihr steht auf Leitungswasser mit Chlorgeschmack. Bestellt euch lieber ein Flaschengetränk! Denn selbst die Coke oder die Fanta wird meistens mit Leitungswasser vermischt...

10. Streitet euch nicht mit dem Hausherren
- Bloß keine Diskussion starten wenn ihr euch ungerecht behandelt fühlt. Diesen Kampf könnt ihr nicht gewinnen. Peinlich wird es, wenn ihr von Officers herausgeführt werdet...
 
 
 


Generell ist das Leben, Essen, Schlafen in New York/Manhattan sehr teuer.
Also wundert euch nicht, wenn ihr für eine Packung Frischkäse mal 5,-$ oder eine Packung Eier 4,-$ hinblättern müsst.
Aber findet mal einen Bauernhof in Manhattan...
 
Xo Sese 

Oder auch 


Up in the Air

Montag, 14. Oktober 2013 | | 0 Kommentare

So Ladies and Gentlemans,


ich sitze gerade mit meiner Schwester, am Frankfurter Flughafen und warte darauf, dass mein Flug aufgerufen wird. Bin total aufgeregt und freue mich auf ein neues Abenteuer. 
Die nächsten Wochen werde ich über meine Zeit in den USA berichten und hoffentlich viel schreiben. Nachdem ich von einer sehr netten Frau durchsucht worden bin, (sie kam mir schon sehr nahe) hab ich mir dann noch die Spiegel NEON gekauft. Ich finde die Themen eigentlich ganz Super und interessant. Bevor meine Übelkeit, überhand nimmt, werde ich brav in eine Tüte ein und ausatmen um mich zu beruhigen und meine Aufregung etwas zügeln. 
New York City? Here we come! 
Cut - 

Xo Sese 

Ich habe auch Instagram ! 
@the_sese 

New York? New York!

Dienstag, 8. Oktober 2013 | | 0 Kommentare

Guess what I'm going to do in New York? 

Xo the_sese

Neueröffnung bei Douglas (Zeil)

Donnerstag, 26. September 2013 | | 1 Kommentare

Hey girls and maybe boys,

wie ein paar von euch wissen, wurde die Douglas Filiale auf der Frankfurter Zeil ein wenig verschönert. Und wie durch Zufall wurde ich von einer netten Bekannten zu der Feier zur Neueröffnung der Damen Parfümerie, eingeladen. Also machte ich mich mit meiner Schwester und einer Freundin auf den Weg dorthin. Wir waren relativ früh dran und beobachteten schon einmal die Menschenmenge die dort vor der, mit Satin bezogene, Abtrennung tummelte.
 


Um genau 20 Uhr fing der ganze Spaß an. Am Eingang gab es einen freundlichen Sekt Empfang und ein herzliches "Schönen Abend". Im Erdgeschoss haben die einzelnen Marken haben eine eigene Nische mit ihren Produkten. Dort wurden die Kunden kostenlos mit den Produkten geschminkt und beraten. Finde ich persönlich besonders übersichtlich und die Einrichtungen sind sehr modern.
 


Im ersten Obergeschoss befindet sich die Parfum Abteilung. Es gab Zuckerwatte, Macarons und Parfum Proben. Und viiiel Alkohol.
Man konnte ein exklusives Marc Jacobs Fahrrad gewinnen. Der Gewinner kann sich wirklich glücklich schätzen.
 
 
 
Weiter im zweiten Obergeschoss ging es etwas ruhiger zugange. Dort wurde (wieder) ein kostenloses Haarstyling angeboten und es gab Smoothies und leckere Pralinen.


Nachdem ich mich in 20 neue Düfte verliebt habe sind wir dann auch schon wieder gegangen.
Es war ein kurzer aber dennoch sehr schöner Abend.
Die Service Leistungen waren super und die Musik war sehr angenehm.






Bloglovin

Donnerstag, 19. September 2013 | | 1 Kommentare

Hallo Hallo !!

Ihr könnt mir nun auf Bloglovin folgen und mich auch von dort erreichen.
Freue mich drauf.

xo Seselein

Follow">http://www.bloglovin.com/blog/10717337/?claim=5kuak9y6z97">Follow my blog with Bloglovin

Sese, was hältst du von... Miley Cyrus' Musikvideo zu "Wrecking Ball"?




Miley Cyrus, ist mit ihren jungen 20 Jahren im Moment wohl dauerhaft an der Poleposition der Schlagzeilen unserer Nachrichten. Jedenfalls für uns heranwachsende Jugend. Mit ihrem neusten Werk „Wrecking Ball“ boxt sie sich mit ihrer Abrissbirne auf Platz Nr. 1 der Vevo Video Charts mit aktuell 123.566.225 Klicks. Tendenz steigend. Was bei vielen für erstauntes Raunen oder erschrockene Gesichter sorgt ist für andere (ja wirklich) Kunst. In ihrem Video sieht man zunächst eine Nahaufnahme von ihr. Rote Lippen und die Haare zum Himmel gebürstet. Und sie weint.

Die Szenen wechseln sich ab von einer angezogenen Miley bis hin zu einer nackten Miley. Sie singt über eine anscheinend verlorene Liebe die sie nicht halten konnte, weil sie seine aufgebaute Mauer nicht herunterreißen konnte. Zeitgleich hat dieser jemand, ihre Gefühle dadurch verletzt.

Nun sitzt sie nackt auf einer Abrissbirne um ihm zu zeigen, was er verpasst.

Ich persönlich mag sie als Rocker Girl und nicht als eine Ghetto Bitch aber das ist doch alles Geschmackssache. Über ihren neuen Stil kann man offensichtlich streiten und die Musik ist nicht schlecht. Mit "We can't stop" muss ich auch zugeben, dass der Song echt catchy ist. Ich höre ihn sehr gerne. Ich finde es jedenfalls super, dass sie trotzdem ihr Ding durchzieht und sich von anderen (vielleicht von Black Music) nicht beeinflussen lässt. Ganz nach dem Motto: „Haters gonna hate.“ Und wie man sieht ist sie ja noch sehr gut im Geschäft. Die Leute kaufen ihre Songs und klicken brav auf die Videos.

Was will Miss Cyrus eigentlich mehr?

Liebe Eltern, haltet euren Kindern bitte die Augen zu, weil ich vermute, dass wir von der lieben Miley noch mehr sehen werden als nur ihr nacktes Seitenprofil.

4 Tage Berlin - 4 Tage Abenteuer 3/4

Sonntag, 8. September 2013 | | 0 Kommentare

Mein Kultur Tag war sehr aufregend und informativ.
Ich bin zum Brandenburger Tor gefahren und dort Berlins Wahrzeichen aus der Nähe betrachtet.
Es war sehr groß. Aber irgendwie auch nicht.

 
Nach meiner kleinen Pause entdeckte ich den Berliner Bären...in Uniform. Nur so nebenbei bemerkt fahr ich total auf Uniformen ab. Da er aber von einer Familie Geld für ein Foto verlangte, und ich in dem Moment sehr geizig war, fotografierte ich ihn einfach von hinten. Ist ja auch eine nette Ansicht.
 

 




 Laut meiner Karte, musste ich durch das Tor laufen und nach links abbiegen um zu der Judengedenkstätte zu gelangen. Es besteht aus unterschiedlich großen Betonblöcken. Die unterschiedlichen Größen bedeuten die "Aufs und Abs" dieser Schwierigen Zeit.






Viele kennen ja die "typische" Foto Pose die oft an dieser Gedenkstätte ausgeführt wird. Ich persönlich finde diese Pose sehr fragwürdig und ein wenig respektlos. Die meisten denken sich ja : "Macht doch eh jeder!", "Ist doch nur Spaß. Die kontrollieren so etwas doch nicht" oder "Mein Gott sei doch nicht so spießig." Es geht ums Prinzip. Es ist eine Gedenkstätte und kein Spielplatz.

Es ist als würde man auf Gräbern steigen nur weil man grad Bock dazu hat oder er vielleicht einen schönen Stein hat. Ihr wollt ja auch nicht, dass wildfremde Leute auf eurem Grabstein tanzen und Fotos auf Instagram hochstellen mit den Hastags, #dancing #posing #Hipster.






 




Um weitere Kosten zu umgehen und mich sportlich ein wenig zu betätigen, war ich die Straße des 18. März entlang gelaufen. Bis zur Siegessäule...









...es war scheiße anstrengend!



Zuvor habe ich aber noch den Bundestag besichtigt. Von draußen. Ich hatte gar nicht gewusst gehabt, dass man für eine Besichtigung eine Anmeldung braucht. Hätte mich vielleicht informieren sollen. Aber ich hätte eh keine Lust gehabt bei einer Bullenhitze, diese Kuppel hochzulaufen.
 
 
Um es nochmal zu verdeutlichen. Bei dem roten Punkt bin  ich gestartet...
 
 
 
...und war dann hier!


Ich wusste gar nicht, dass man 2€ zahlen musste um die Siegessäule hochlaufen zu dürfen.
 Enttäuscht und ein wenig erschöpft lief ich weiter. Richtung Schloss Bellevue.
Die kleine und deutsche Version des Weißen Hauses. Babäm.

 
Genug mit Touristik für mich an diesem Tag. Am Zoo aus der S-Bahn ausgestiegen, war ich nun shoppen. Darüber muss ich euch ja nicht wirklich was erzählen... ;)



 
Mein Mittagsessen bei einem Türken in der Seitenstraße...

 
Und der Potsdamer Platz am Abend.

 
Zu erst dachte ich mein Abend wär vorbei...Falsch gedacht. Es folgte eine chaotische aneinanderreihende Kettenreaktion. Ich checkte aus dem Hostel aus weil meine Schwester mich zu sich eingeladen hatte. Dann nahte der Weltuntergang, in dem es sooo gewittert und geregnet hatte. Wenn es um Gewitter geht, bin ich die Erste die sich unter einer Decke versteckt. Also wartete ich an der S-Bahn Haltestelle bis der Regen aufhören würde...was aber nicht passierte. Ich telefonierte eine Stunde lang mit meiner besten Freundin und vererbte ihr meine Bücher und DVDs.
Nach einer weiteren qualvollen halben Stunde, holte mich dann der Mitbewohner meiner Schwester ab. Wohlbemerkt war ihre Wohnung 30 Sekunden von dieser Haltestelle entfernt. Peinlich.
Aber dennoch sehr dramatisch dieser Abend.
 
Müde, fiel ich auf der Couch in einen sehr sehr sehr tiefen Schlaf.
Schlechtes Wetter war für die nächsten Tage vorhergesagt.
Super.

Sommerabend

Freitag, 30. August 2013 | | 0 Kommentare

Es ist früh am Morgen im Herbst und der kalte Wind streichelt meinen entblößten Nacken. Gänsehaut zeichnet sich auf meinem Körper ab. Es erinnert mich wieder an den Sommerabend mit dir.

Es war sehr warm, wie es üblich ist an Sommerabenden, aber trotzdem war mir etwas kühl. Du hast mir deine Jacke um die Schultern gelegt und den Kragen hochgestellt, weil mir am Hals immer schnell kalt wird. Er roch frisch gewaschen. Du sagtest, dass eine Erkältung im Sommer nicht sehr angenehm wäre. Du hattest Recht. Das Wasser schwamm unter unseren Füßen hinweg. Wir saßen auf unserer Brücke. Die am See, in der Nähe des stillgelegten Bahnhofes. Wo man sich erzählte, dass es dort spuken würde. Ich weiß noch wie wir mit Letti, Sam, Freya und Cem mit Taschenlampen und einer Campingausrüstung auf Geistersuche waren. Du sagtest es gäbe dort keine Geister. Und du hattest Recht. Bis heute frage ich mich ob du auch damit Recht hattest, als du mir sagtest, dass du mich lieben würdest. Oder du mit Liliana wirklich nichts hattest und die Leute nur dummes Zeug labern.
Ich beschließe ab morgen einen Schal zu tragen. 

Sese, was hältst du von... + 1000

Sonntag, 25. August 2013 | | 1 Kommentare

Hallo ihr da draußen!

Ich werde mit zwei neuen Rubriken beginnen. Die Titel dazu lauten: Sese, was hältst du von...? und 1000.

In dieser Rubrik picke ich mir verschiedene Dinge aus dem Alltag heraus und schreibe einen Erfahrungsbericht darüber. Oder wenn man es genau nimmt, schreibe ich eine konstruktive Kritik über diese Sache. Das kann von einem Film handeln, einer Veranstaltung, einer Ausstellung, einem Song oder auch über einen aktuellen Hype, der durch das Netz die Runde macht. Es wird wahrscheinlich auch Meinungen über Verhaltensweise von Menschen geben, z.B Koma saufen, das Wasser laufen lassen während man duscht, wieso Mädchen vor einem Date manchmal die Flucht ergreifen oder warum wir Jugendlichen nicht mehr ohne ein Handy können.

Gleichzeitig werde ich in der Kategorie 1000, kleine Geschichten schreiben. Diese werden meistens 1000 Zeichen haben. Meistens.

Manche wollen so etwas gar nicht lesen, deswegen warne ich euch schon vornherein. Wenn euch meine Meinung nicht interessiert und sie euch einfach nur an euren vier Buchstaben vorbei geht, dann klickt bitte auf das Kreuzchen rechts oben auf diesem Bildschirm.
Danke.

An all die anderen, die es doch interessiert, viel Spaß beim Lesen.  

xo Sese

4 Tage Berlin - 4 Tage Abenteuer 2/3

Samstag, 24. August 2013 | | 0 Kommentare


Extrem früh wachte ich in meinem Bett auf. Die beiden Mädels waren dabei aus der Tür zu laufen und wünschten mir noch einem schönen Tag. Ich bedankte mich höflich und schaute aus dem Fenster raus. Der Tag wird komplett beschissen. Der Himmel war Aschgrau.

Wie ein Ninja schlich ich mich aus dem Zimmer raus. Ich wollte die beiden Italian Boys nicht wecken. Wie Italian Boys? Ja, leider kann ich mich weiß Gott nicht mehr an ihre Namen erinnern. Aber beide sahen sehr gut aus ;) Ich hatte in einem 6-Bettzimmer in einem Hostel übernachtet. Für 16€ die Nacht war das Zimmer total sauber und recht modern.

Die Gemeinschaftsbäder werden auch drei Mal am Tag geputzt und sind auch nach Geschlechtern, abgetrennt. Aber natürlich kann nicht alles Super sein.

Zwar hatte das Gebäude zwei Aufzüge, jedoch war einer ganz außer Betrieb und der andere hatte mal funktioniert und mal wieder nicht. Da nahm ich glatt freiwillig die Treppe und lief vier Stockwerke herunter um meinem jungen Leben noch kein frühzeitiges Ende zu setzen. Ich nannte den Aufzug liebevoll: der Aufzug zur Hölle. Andere schauten mir blöd hinterher als ich mich dem Treppenhaus näherte, aber ich dachte mir jedes Mal: Wenn ihr stecken bleibt, dann will ich nicht mit 5 anderen Leuten da drin vergammeln. 

Ich nahm an einer "Free Tour" teil. Die nette Touri-Führerin Alana, zeigte uns jede Menge Street Art und unscheinbare Kunst die an den Häuserwänden prangten. Ein paar Insidertipps verriet sie uns dann auf dem Weg durch die Stadt.


Tipp 1:
Little Lucy

Steigt am besten am  Hackescher Markt in Berlin Mitte aus. Von dort aus solltet ihr auf eine mittelgroße Kreuzung gelangen und das Haus Schwarzenberg sehen. Wenn ihr dort durch das Tor läuft werdet ihr ihr viele große und auch kleine Motive sehen die entweder gesprayt, geklebt oder geschrieben wurde. Alle paar Monate, finden Künstler ihren Weg nach Berlin in diese Ecke um ihre Motive bekannt zu machen. Haltet nach "Little Lucy" Ausschau! Made by einem gebürtigen Frankfurter.

Tipp 2:

Eine Stahlkreatur des Monsterkabinetts

Das Eingangsschild zum Untergrund Kabinett

Im Hinterhof des gleichen Gebäudes, findet ihr das Monsterkabinett der Künstlergruppe "Dead Chickens". In diesem speziellen Museum sind mechanische Stahlkreaturen ausgestellt, die mithilfe von Computern zum Leben erweckt werden. Sie singen, tanzen und sehen dazu noch unterschiedlich aus. Für 8€ finde ich es etwas teuer, aber Kunst hat ja bekanntlich seinen Preis.

Tipp 3:
Das Yaam von innen

Bock auf Reggae, Beach-Feeling und gutes Essen? Dann solltet ihr in eurer Berlin-Tour mindestens einen Abend freinehmen und das Yaam an der East Side Gallery besuchen. Dort findet in regelmäßigen Abständen auch Live-Musik statt for free! Für die kleinen Gäste gibt es dort einen Kids Corner wo ihr euer eigenes kleines Grundstück habt. Natürlich auch mit Sand.

Fürs Überleben muss man Zeichen setzen

Das Essen ist zwar etwas "teurer" aber wie schon gesagt, könnt ihr dort hingehen wann ihr möchtet, und der Eintritt ist meistens auch frei. Das Yaam steht für Young African Art Market und kämpft auch Jahr fürs Jahr ums Überleben. Die Regierung meint wissen zu müssen, was die jungen Menschen von heute brauchen und will die Flächen an der Spree nutzen um Bürogebäuden aus Glas dorthin zu "pflanzen". Wir haben ja nicht schon genug davon...

Tipp 4:
Das Sommerhaus in Kreuzberg
 
Osman Kalin beim Tee trinken


Das Baumhaus an der Mauer oder auch Guerilla-Garten genannt befindet sich am Bethaniendamm im Berliner Stadtbezirk Kreuzberg. Der türkische Einwanderer und ehemaliger Zeitarbeiter Osman Kalin befreite diese kleine Zone von dem Sperrmüll den seine Nachbarn dort abstellten und baute sich dort einen kleinen Gemüsegarten an. Dazu baute er um die beiden Bäume herum ein kleines Häuschen in den seine Enkelkinder im Sommer spielen können. Er selbst sitzt manchmal draußen und genehmigt sich einen schwarzen Tee. Als wir dort ankamen, saß er wirklich draußen auf einem Gartenstuhl und trank Tee. Beim vorbeigehen hat er uns sogar zu gewunken und gelächelt. Ich fand es suuupiii!
 

Nach dieser Free Tour die mich doch noch 5€ gekostet hatte, bin ich mit einer neu gewonnenen Freundin etwas essen gegangen. Sie führte uns in ein vegetarischen Burger Shop namens Yellow Sunshine.
Die Bedienung, ein mies gelaunter Kerl mit Bart, war eigentlich nicht sehr gesprächig und nicht sonderlich nett. Dennoch hatte unsere Burger es in sich. Sie waren nämlich: Geil! Und alles 100% vegetarisch!! Mein Burger war ein "Bacon-Cheese Burger."
Nur die Pommes waren nicht so der Burner. Aber es kann ja nicht alles supi sein.


Mein Bacon-Cheese Burger im Yellow Sunshine (100 % vegetarisch + Bio)
 

Nach dem Essen trennten sich unsere Wege. Ich würde meinen selbst erstellten Kulturtag beginnen und sie wollte shoppen gehen. Ihr alle kennt wahrscheinlich alle Primark?! Diese, wie meine Lehrerin in Betriebsorganisation zu pflegen sagte, Billigkette die selbst weit unter dem niedrigsten Genre unserer Bekleidungskette liegt. Genau dort wollte sie in den Krieg ziehen. Wirklich, sie hatte Turnschuhe, eine Shorts die einen hohen Stretch Anteil hatte an und ein Top mit genügend Bewegungsfreiheit um mit den Ellenbogen zickige und streitlustige Mädels zur Seite zu verfrachten.

Hals und Beinbruch, Süße.


 

6 Wochen, Miau!

Mittwoch, 21. August 2013 | | 0 Kommentare

Katzen Case für Tablets // Primark 7€



6 Wochen Ferien.

6 Wochen Ruhe.
6 Wochen nicht um 6 Uhr aufstehen.
6 Wochen kein Unterricht.
6 Wochen nicht lernen.
6 Wochen keine Lehrer.
6 Wochen keine Hausaufgaben.
6 Wochen keine Präsentationen.
6 Wochen keine Hausarbeiten.
6 Wochen keine nervigen und tonnenschweren Bücher durch die Gegend schleppen.
6 Wochen die Schultoilette nicht betreten.


6 Wochen sich keine Sorgen machen um Noten.
6 Wochen sich nicht überlegen, was man anziehen soll.
6 Wochen nicht die Leute ertragen, die einem auf dem Sack gehen.
6 Wochen machen was man möchte.
6 Wochen lang die Bahn nicht mit miesgelaunten Menschen teilen.

6 Wochen ohne Kaffee auskommen können.
6 Wochen sich gehen lassen.
 
6 Wochen lang schreiben.
6 Wochen feiern.
6 Wochen als Aushilfe arbeiten und Geld verdienen.
6 Wochen ausschlafen können.
6 Wochen in der Sonne liegen.
6 Wochen reisen.
6 Wochen neue Dinge sehen.
6 Wochen neue Leute kennenlernen.
6 Wochen erholen.
6 Wochen ohne Kaffee auskommen können.
6 Wochen chillen.

6 Wochen sind vorbei.



About

Mittwoch, 14. August 2013 | | 0 Kommentare


Hallo ihr schönen Lebewesen vor dem Bildschirm,
hier ein paar Dinge, die ich euch schon vornherein beantworte.

Dieser Blog ist mein Erster und wird daher ständig verbessert, aktualisiert und deswegen wird es anfangs sehr chaotisch sein. Aber ich hoffe, er liest sich trotzdem gut.

Warum 'a better issue'?
Für all die Englisch-Noobs dort draußen : Eine bessere Ausgabe.

Mit 'a better issue' schreibe ich über alltägliche Dinge, persönliche Erfahrungen und Meinungen einer heranwachsender jungen Dame, in diesem Fall bin ich die heranwachsende junge Dame, auf einem Wanderweg durch den Dschungel der sich Leben nennt. Ich werde die Meinungsfreiheit nutzen und mit diesem Blog versuchen die Welt meinerseits von den schönen und negativen Seiten zu zeigen. Und damit habe ich mir auch ein Ziel gesetzt.

Du hast gerade von einem Ziel geredet. Wie sieht dieses Ziel denn aus?

Auf alle Fälle sehr rosa.

Du hast total viele Rechtschreib- und Zeichenfehler. Bist du so schlecht in Deutsch?

Nein, eigentlich bin ich sogar sehr gut in dem Fach ...

4 Tage Berlin - 4 Tage Abenteuer 1/3

Dienstag, 13. August 2013 | | 0 Kommentare

Nervös schaute ich nochmal auf mein schlecht ausgedrucktes Online-Ticket. Ein Wunder, dass der QR-Code noch vollständig ausgedruckt wurde. Mein Zug würde um genau 11:13 Uhr vom Gleis 9 fahren. Also noch genügend Zeit um meinen Futtervorrat aufzufüllen und gemächlich zum Gleis zu schlendern. Mit meiner Mama im Schlepptau drängte ich mich durch die ätzende Menschenmenge zum Ditsch. Nun war ich zwei Brezel mit Schnittlauch und eine Capri-Sonne Kirsche reicher.  Zufrieden stand ich am Gleis 9 bis diese unverständliche Ansage den halben Bahnhof und damit auch den gesamte Gleis zu einem Flash Mob des Seufzens brachte. „Sehr geehrte Damen und Herren, der ICE 392 nach Berlin Hbf ist ausgebucht. Bitte fahren sie mit der nächstgelegenen Alternative. Ladies and Gentlemans…“

„Wollen die mich verarschen? Ich muss um vier Uhr in Berlin sein und jetzt sagen die mir ich soll mit einer ‚Alternative‘ fahren?“ hörte ich die Frau die drei Schritte neben mir stand fluchen. Ich hätte die Frau echt umarmen können, so sehr hatte sie mir aus der Seele gesprochen. „Ich setze mich wahrscheinlich in den Essenswaggon. Wenn man Glück hat ist dort immer ein Plätzchen frei.“ meinte ich so nebenbei. „Sie fahren wohl öfters mit der Bahn?“ fragte sie mich. „Früher ja aber jetzt ist es sogar sehr selten. Aber die Deutsche Bahn hat anscheinend immer noch nicht aus ihren Fehlern gelernt.“ Früher bin ich echt viel Bahn gefahren vor allem die Strecke von Frankfurt/Main bis nach Essen. Und meist auch immer mit dem IC der fünf Stunden durch die Berge und Landschaften tuckerte wobei der ICE nur zwei braucht. Wer diese Strecke schon einmal gefahren ist und das Leben so tiefsinnig betrachtet wie ich, weiß was ich meine. Meine Mutter schaute mich leicht entgeistert an. „Sese, rede nicht so!“ Meine Mutter.

Nicht, dass sie total uncool wäre wie manche Mütter, ich meine sie kann wirklich fluchen wenn sie mag. Dann auch nur wenn sie sauer auf mich und meine Schwestern ist und zum Kuchen noch ein Sahnehäubchen draufsetzt und unsere Namen durch das Haus brüllt. Und danke Gott, dass ich keinen peinlichen Namen bekommen habe wie zum Beispiel die Namen der Wollny-Familie. Die Namen sind nicht wirklich peinlich aber dennoch etwas fragwürdig unteranderem haben diese Namen haben mittlerweile Kultstatus erreicht wodurch es sehr schwierig ist sich mit solchen berühmten Namen einen eigenen machen zu können. Und es wäre doch schon etwas unangenehm mit einem Reality-Star verglichen zu werden.

Zurück zum Bahnhof.

Nachdem ich meiner Mama einen dicken Schmatzer aufgedrückt hatte und in den Zug gestiegen war und ich mich zum einzig freien Platz gehetzt hatte der im Essenswaggon noch frei und der ovale Tisch mit Blut verschmiert war, saß ich nun total aufgeregt und nervös in der Bahn und unterhielt mich mit der Frau neben mir und wir spekulierten gemeinsam, wie das Blut dort gelandet war wo es sich jetzt langsam und mit ruckelnden Bewegungen schön auf dem kleinen Tisch verteilte.

„Vielleicht hat sich jemand die Hand geschnitten und ist zum Klo gerannt?“ meinte die Frau und kratze sich an ihrem Kinn. „Mit Papier oder einem Messer?“ – „Ich glaub jedenfalls nicht, dass man sich mit Papier so heftig schneiden und so eine Menge Blut verlieren kann.“ – „Vielleicht hat sie oder er Nasenbluten gekriegt und musste sich irgendwo abstützen weil der Zug ihn sonst an das andere Ende katapultiert hätte?!“. Bei dem bildlichen Gedanken daran brach die ältere Dame in schallendes Gelächter aus. Hm…wenigstens war das Eis jetzt gebrochen.

Ich unterhielt mich eine Weile mit ihr, steckte mir ab und an ein Stückchen meiner Brezel in den Mund um nicht von den DB Mitarbeitern entdeckt zu werden, und las mein Buch was ich für knapp 10 € am Hbf ergattert hatte. Und nebenbei bemerkt, Sebastian Fitzeks Psychothriller sind sooo gut! Am Anfang denkt man sich: „Ach Gott der arme leidet nur an schwerwiegenden Depressionen und Wahnvorstellungen. Der sollte mal einen Psychiater aufsuchen“ und dann BÄÄMS. Stellt sich heraus, dass der Psychiater Schuld an diesen Albträumen ist und der Kerl für ein Forschungsprojekt ausgenutzt wurde und dadurch seine geliebte Frau von einem BDMS besessenem Lieferanten umgebracht wurde mit einem Kuli in einem Geheimversteck wo sich der Eingang hinter dem Kleiderschrank verbirgt. Klingt krank oder?

Nach fünf Stunden kam dann endlich die erlösende Durchsage. „Sehr geehrte Damen und Herren, in Kürze erreichen wir unsere Endstation Berlin Hauptbahnhof. Ladies in Gentlemans in a fju minäts we will arraif at Bärlin Hauptbahnhof.”

Ich tat mal so als wäre ich nicht zum ersten Mal in Berlin. Was mir höchstwahrscheinlich nicht sehr gut gelungen war weil ich mich nach der zweiten Rolltreppe zweimal um 360° Grad gedreht hatte um mich zu Orientieren. Keine Ahnung wohin ich musste um zum Alexander Platz zu gelangen. Ich folgte einfach mal der Menge nach bis sie sich irgendwann in zwei Richtungen aufteilte.

Shit.

Du, ganz allein in der Hauptstadt. Ganz spontan mit keinem besonderen Ziel. Was war bloß in dich gefahren? Zum Glück hat man heutzutage Smartphones um sich aus den täglichen Sackgassen des Lebens befreien zu können. Ich hatte mir vor meiner Fahrt eine S+U (S- und U-Bahn) App(likation) runtergeladen für den Fall der Fälle. Und an diesem Fall war ich angelangt. Nachdem ich dieselbe Rolltreppe vier Mal runter und fünf Mal hoch gewandert war, hatte ich dann doch die S-Bahn Haltestelle gefunden. Und nochmal zur Info, ich wollte den Anschein erwecken mich in dort auszukennen. Haha! Da hätte selbst Ross Antony sich die Hand auf die Stirn geklatscht bei meinem super Orientierungssinn. 

Nach einen imaginären Standing-Ovation dafür, dass ich die Haltestelle doch noch gefunden hattee und nun am Alex stand, war ich nun am nächsten Problem angelangt. Wohin mit mir? Ich musste den Weg zum Hostel finden.


Fernsehturm am Alexanderplatz
Da zückte ich wieder mein Smartphone aus der Tasche und öffnete die Google Maps App. Geradeaus laufen. Kann ja wohl nicht allzu schwer sein…


Mit einem lauten ‚Rums‘ öffnete ich die Zimmer Tür zum Mehrbettzimmer und hatte dabei die beiden Mädchen aufgeweckt die in ihren Betten eingeschlafen waren. Ohje…da war wohl jemand zu lange feiern. Später lernten wir uns dann doch noch kennen. Immerhin hatte ich sie ja, wenn auch ungewollt, aufgeweckt. Sie kamen aus der Schweiz und sprachen bloß ‚Switzer-Duits‘ mit mir aber hatte dennoch wenig Probleme mich mit ihnen zu unterhalten. Das eine Mädchen heißt Allegra und die andere Vanessa. Beide sehr nette Mädchen. Und beide von Natur aus Blond. Sie fragten mich auch ganz nett ob ich sie zu der East Side Gallery begleiten wolle. Ich willigte ein. I mean…why not?

Nachdem wir am Ostbahnhof ausgestiegen sind und die mit Kunst bemalte Mauer entlang gelaufen waren, hatten wir noch einen Abstecher in einen Beach Club gemacht der direkt an der Spree liegt. Der Sage Beach Club. Dieser liegt in der Köpenicker Straße. Der Eintritt hatte uns 5€ gekostet und die Musik war okay. Nicht wirklich zum Tanzen geeignet aber ein Bierchen hatten wir uns genehmigt. Die Tanz-Moves waren sehr sehr simpel. Eigentlich nur die Füße nach links und rechts bewegen. Ich dachte echt die Berliner hätten mehr drauf. Aber es war ja erst 19 Uhr.

Wie es der Zufall so wollte, mussten wir vom Alex bis zum Hostel sprinten. Im Regen. Und Gewitter. Klitsch nass kamen wir am Hostel an. Da wir alle Helle Sachen anhatten an dem Abend, hatte man natürlich dementsprechend viel von unserer Wäsche gesehen. Klar wurde uns hinterher gepfiffen. Es ist ja quasi ein Muss, Mädels hinterher zu pfeifen deren Klamotten sich nass an ihre Körper drücken. Vielleicht sollte daraus ein neuer Trend werden. Den Wet-Look gibt es ja schon. Allerdings nur für die Haare. Was ein sehr fragwürdiger Trend ist, weil wer möchte schon mit, in Gel und Wax gefetteten Haare durch die Gegend rumlaufen? Ich definitiv nicht.

Da saß ich nun. Geduscht, umgezogen und trocken im Flur des 4. Stocks. In Australien. Nicht wirklich in Australien aber jedes der Stockwerke beschreibt einen anderen Kontinent. Warum ich im Flur saß? Weil ich zu doof war um die Steckdose an der Wand hinter dem Hochbett zu finden und es auf dem Flur eine Steckdose gab. Ich zog damit mitleidige Blicke auf mich von anderen Reisenden. Ganz nach dem Motto: „Die Arme… die Mitbewohner haben sie wahrscheinlich rausgeschmissen oder belegen alle 6 Steckdose in diesem Zimmer.“  

Total müde und erledigt lag ich endlich im Bett. Kurz bevor ich einschlief flüstert Allegra etwas, was ich mir schon den Abend gedacht hatte, dass dieser Moment noch kommen würde. „Hey. Hast du Facebook??“ 

Nicht einmal 6 Stunden in Berlin und schon zwei neue ‚Freunde.‘

Maybe this is the Magic of Berlin?
 

East Side Gallery

Sage Beach Club an der Spree

Sage Beach Club / Tanzende Menge
Message on the wall

 
 
Design by Mira, CopyPasteLove.