Fashion History - I

Sonntag, 16. März 2014 | |





























Servus ihr Lieben,

heute im Kostümkunde-Unterricht, mussten wir Präsentationen über bestimmte Luxus Marken und ihre Chefdesigner vorstellen. Da meine Kameradin und ich, die größten Chanel-Fans sind, durften wir natürlich den Modezar Karl Lagerfeld vorstellen.

Aber was macht so eine Marke wie Chanel, Stella McCartney oder auch Burberry zu einer Luxusmarke? Seid mal ehrlich...ihr findet die meisten Sachen die auf den Fashion Weeks vorgestellt werden entweder schrecklich oder nur zur Hälfte tragbar! Würdet ihr einen Batzen Geld ausgeben um wenigstens ein Teil einer Kollektion zu haben, die nicht einmal alltagstauglich ist?

Wohl eher nicht.

Nur wenige Menschen können und wollen sich diesen Haute-Couture-Shit leisten und blättern für eine Tweed-Jacke, mehrere tausend bis hunderttausende von Euro raus. Der feine Unterschied ist dabei, dass es DIE EINE Tweed-Jacke ist. Und zwar die kantige Tweed-Jacke vom Hause Chanel.

Wenn Coco noch leben würde, dann würde sie sich wohl eine Kippe anzünden, kräftig daran ziehen und nicken während sie es sich auf der Spiegel-Treppe gemütlich macht. Eine Frau, inspiriert von ihrer unabhängigen, leicht maskulinen und adretten Art, schuf eine Ära von Frau die wir uns vor 50 Jahren nie hätten vorstellen können.

Karl hat es geschafft sich von dem Image eines Jungen aus reichem Elternhause (seiner Familie gehörte die Firma "Bärenmarke") zur einer international gefeierten Mode Legende zu arbeiten und dem Haus Chanel einen neuen klassischen Glamour verpasst.  



Aber seien wir ehrlich, die Voraussetzung für den Eintritt in die Elite, ist und bleibt einfach das gute Geld. Schauen wir uns Stella McCartney und ihre Lebensgeschichte an. Ihr Vater ist weltbekannt und immer noch eine lebende Legende. Der ehemalige Beatles-Star, Paul McCartney, kann mächtig stolz auf seine Tochter sein denn anscheinend hat sie das kreative Talent von ihm. Linda McCartney war Tochter eines Milliardenschweren Unternehmers gewesen. Ihr Vater war Gründer der Firma Kodak.

Anscheinend hat das Geld gereicht um ihre Tochter Stella an die Central Saint Martins College of Art and Design schicken.

Das ist nicht wirklich schlecht sondern sogar sehr gut. Meine Lehrerin sagte dazu nur: "Diese "Designer" bekommen schon Jobangebote ohne irgendeinen Abschluss oder gar Talent fürs designen zu haben. Hauptsache sie haben Geld" und reibt sich die Finger als würde sie etwas zerbröseln wollen zwischen Daumen und Zeigefinger. Doch Mrs. McCartney beweist, dass man trotz prominenter Unterstützung erfolgreich sein kann und verdiente sich somit einen Ordnen von der Queen Elizabeth II.

Respekt!

Fragt eure Eltern ob sie um die 10.000,-€ pro Monat übrig haben. Denn so viel kostet es euch dort um sich mit dem schicken Namen schmücken zu dürfen.  

Was mich auch etwas aus meinen Chucks gehauen hat, war die Tatsache, dass Burberry auch mal Zelte designt und hergestellt hat. Zieht euch das mal rein. Z-E-L-T-E! Der typische Burberry-Mantel, militärisch angehaucht mit einer Prise hochachtungsvoller Autorität. Ursprünglich waren diese Mäntel auch für die militärischen Offiziere gedacht, aber Zelte?!

Was ein verdammtes Genie dieser Textilkaufmann wohl gewesen war. Ein Patent auf die spezielle Anfertigung, wobei die Garne vor dem Weben noch imprägniert wurden, hatte er auch angemeldet. Vorrausschauend zugleich. Aber wie exklusiv muss man sich als Brite fühlen wenn man auf einer Antarktis Expedition, in einem Burberry-Zelt schlafen darf und dabei noch eine Burberry-Jacke zu tragen. Lief bei denen.

Trotzdem sind die Briten gestorben. Schuld waren die Schweden die sich ihren Platz zwischen dem ewigen Eis nicht wegnehmen lassen wollten. *Kopfschüttel*

Nach ein paar Videos und Fotos von den aktuellsten Kollektionen für die Fall/Winter 2015 Saison, wurde uns allen bewusst, dass Mode nicht immer schön und ästhetisch ist und Stella es besser macht als Karl, indem sie "vegane" Mode kreiert und Luxus auch ohne Pelz und Leder, definiert. Die Mode ist demnach auch sehr vielseitig und wandelbar. (siehe Abschnitt mit den Zelten)


Die Trends für den Frühling/Sommer sind helle Farben. Vor allem Rosa und Marineblau wird wieder sehr gefeiert und der Fokus liegt auf Bequemlichkeit und deswegen tragen wir Sneakers statt Heels und tanzen durch den Alltag statt zu laufen. 

Viva la Moda ~



xo the_sese

PS: Die Präsentation kam sehr gut bei den Mitschülern an und auch von der Lehrerin kam ein positives Feedback.  ;-)

1 Kommentar:

 
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