Film Review: TFIOS - Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Sonntag, 15. Juni 2014 | |

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Endlich!

Am 12.06. gab es den Startschuss für "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" und eroberte in nur 89 Minuten die Herzen der Kinobesucher.
So habe ich es mir nicht nehmen lassen, auch verzaubert zu werden und bin gestern kurzerhand und superspontan in die Spätvorstellung gegangen.
Zum Glück!
Und Gott segne wasserfeste Schminke, denn ohne die wäre ich wohl nicht so schnell aus dem Kinosaal gekommen.
Seit Langem gibt es wieder mal einen Film, der mich berührt und zum Weinen gebracht hat und ich war hin und weg und hier ist meine Review für euch.

Besetzung

Wie ein paar von euch lesen konnten, bin ich ein riesen Shailene Woodley Fan, also wundert euch nicht, wenn ich sie wieder hochpreise. Eine schöne natürliche Frau und selbst ungeschminkt eine Augenweide. Die Rolle von Augustus Waters dargestellt von Ansel Elgort passt einfach. Groß, dunkelhaarig mit einem Dackelblick zum Dahinschmelzen und der raffinierten Coolness. Allerdings habe ich mir die Eltern von Augustus Waters ein wenig im Hippie-Look vorgestellt, nicht so extrem aber leicht angehaucht und das war leider nicht der Fall.
Dagegen waren die Eltern von Hazel Grace passend gewählt, allerdings war die Mutter in meiner Vorstellung eine Brünette. Übrigens spielt Nat Wolff die Rolle des blinden Jungen Isaac sehr gut und seine Ausraster sind Sau lustig.
Mein persönliches Highlight war die Rolle von Peter Van Houghten dargestellt von niemand anderem als Willem Dafoe. Ich musste dreimal hinschauen, um mich zu vergewissern, dass es auch wirklich er ist. Erste Sahne!

Umgebung/Location

Sehr typisch für eine kleine amerikanische Vorstadt (Suburb) die aneinandergereihten Häuser mit einem Vorgarten und einer Einfahrt, erinnern uns an bereits bekannte Filme, die so ähnlich aussehen. Nichts Spektakuläres aber genau so sollte es sein.
Die Szenen für die Amsterdam-Reise waren dagegen übertrieben gut. Noch vor ein paar Wochen war ich selbst in Amsterdam und muss mich wiederholen, es ist eine super schöne Stadt und selbst für ein Wochenende lohnt es sich schon vollkommen.

Mode

Die Rolle von Hazel Grace ist höchstwahrscheinlich nicht so modebegeistert wie andere in ihrem Alter so ist es nicht verwunderlich, dass ihre Outfits lediglich aus T-Shirt, Jeans und Chucks bestehen. Dagegen finde ich ihre Outfits in Amsterdam doch schon sehr stylish. Besonders hat mich ihr blaues Kleid beeindruckt. Als ich das Buch gelesen habe, sind mir 1000 Ideen und Möglichkeiten eingefallen und finde es für die Beschreibung ebenfalls sehr schön anzusehen und für eine Hazel Grace auch typisch.
Die Lederjacke von Augustus finde ich persönlich, passt zu keinem anderen. Ein wenig rebellisch, Retro aber nicht zu alt backend.

Musik

Bevor der Film überhaupt lief, habe ich ein wenig recherchiert und bin auf Ed Sheerans "All of the Stars" gestoßen und mich in seine Stimme verliebt. Zunächst war ich ja nicht so begeistert von ihm aber plus seiner Single "Sing" die parallel die Charts stürmt und seinen Live Performances bin ich komplett hin und weg.
Neben Ed Sheeran, teilen Birdy, Lykke Li, Jake Bugg und M83 einen Beitrag zum Film. Und ja, die Playlist läuft rauf und runter auf meinem iPhone.


Zusammenfassend kann ich nur schreiben, dass die Verfilmung des Bestsellers ein voller Erfolg war. Die Mischung aus deren dramatischen Krebsgeschichten, der romantischen Beziehung zwischen den Protagonisten  und den aberwitzigen Dialogen, machen "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" zu einem erfrischenden und lang ersehnten Film mit dem sich nicht viele Jugendliche identifizieren können.
Es sei denn sie haben Krebs und ziehen auch einen Sauerstofftank durch die Gegend und lesen ein bestimmtes Buch zum dreihundertvierundsiebzigsten Mal.
Dennoch erkennt man die parallelen zum echten Leben eines heranwachsenden Teenagers. Die Beziehung zu den Eltern, die schwierige Prozedur sich neue Freunde zu machen, weil man anders ist oder die anscheinend hoffnungslose und große Liebe zu finden welches erschwert wird durch eine tödliche Krankheit.
Allerdings fehlten mir ein paar wichtige Szenen, wo ich glaube, dass sie wichtig gewesen wäre für den Film.





SPOILER-ALARM für die, die das Buch nicht gelesen haben!!!

Mich ärgert es, dass dieser eine Satz von Augustus nicht gesagt wurde.

"You used" he said and then took a sharp breath "to call me Augustus"


Aber man kann es nicht jedem recht machen. (Ja, ich bin sauer :D )

Ich wünsche euch trotzdem eine schöne Zeit im Kino.

xo Sese

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