Hey Rich Girl!

Dienstag, 15. September 2015 | | 0 Kommentare



 
Heute beschlossen Fräulein C. und ich, spontan nach Paris (Frankreich) zu fahren. 
 
Problem:
Da ich allerdings nur über eine Kreditkarte Debit (Prepaid) verfüge, braucht man ein Tag anlauf, bis das Geld auf der Debit Karte zur Verfügung steht.
Voller Hoffnung rief ich meine ältere Schwester an und hakte vorsichtig nach, ob ich Ihre Kreditkarte nutzen könnte. Die meisten wissen, dass es Sparpreise nicht wie Wurst an der Theke liegen und man darf nicht zögern. Das weiß selbst Ich, als Ab-und-zu-fahre-ich-günstig-weg-Reise-Fan.

"Also 1. Nein, Du bekommst meine Karte nicht und 2. warst Du dieses Jahr schon einmal in Paris und 3. ich passe auch nicht auf Coco auf. Das ist doch nur Geldverschwendung!", *klick* und weg war sie.

Sofort rief sich in mir sofort die Frage: Wieso und inwiefern um Gottes willen ist Verreisen denn Geldverschwendung?
Unter Geldverschwendung verstehe ich:
- Toilette aus Gold
- Klopapier aus Geldscheinen
- Autopilotgeführte Autos
- Einen Ausflug in den Zoo
- 250 PS starke Autos in den Niederlanden
aber doch nicht für ein Wochenend-Ausflug.

Ist es denn nicht super, wenn man im Jahr zwei Mal ans gewünschte Reiseziel fährt, wie vor paar Monaten auch?Muss ich unbedingt in ein anderes Land fahren?
Ich meine, ich verreise gerne in Länder, die ich nicht kenne, und möchte so viel sehen wie möglich, das bestreite ich nicht. Aber mit jemanden zu fahren, der das Land nur aus einer Metro Station gesehen hat und sonst für solche außerordentlich spontanen Aktionen oft das Geld fehlt, ist es doch wohl verständlich.

Habe eben auf gut Glück, Geld auf die Kreditkarte überwiesen und hoffe, dass ich morgen meine geldfressende Reise, buchen kann, da heutzutage alles nur über eine Kreditkarte möglich zu sein scheint. 

Ich gehe mal ein paar Geldscheine verbrennen, da es ja anscheinend weniger Verschwenderisch zu sein scheint als zum 6ten Mal nach Paris zu fahren.

xo's von Eurem Rich Girl

Raus aus Hotel Mama

Sonntag, 13. September 2015 | | 0 Kommentare




Hier lieg ich nun in meinem Prinzessinnen Bett und schreibe wieder.
Lang ist's her aber mit neuen Zielen, neuem Zuhause und Erfahrungen.
Während die letzten Wochen und Monate für mich richtig anstrengend und durcheinander waren, bin ich auf der Achterbahn des Lebens, wieder auf dem Weg nach oben.

Ich heiße Euch zu meinem neuen Zuhause, einem bald beginnenden neuen Semester und einem neuen Lebensabschnitt herzlich willkommen.
Am Rande von Wiesbaden/Hessen hause ich nun mit meiner Kommilitonin/Freundin/Mitbewohnerin Anna und Coco in einer schönen 2 Zimmer Wohnung mit  BALKON.
Zwischen Babygeschrei, Hörgeräten und Familienatmosphäre, fühle ich mich so null fehl am Platz und habe auch gar keine komischen oder auch liebenswürdigen Nachbarn, die mir das Leben zur Hölle machen, weil ich angeblich meinen Müll nicht trennen würde.

Das Leben ohne Küche ist schwer.
Ich weiß das, weil ich im Moment gar keine in der Wohnung habe.
Anna ist noch auf Bali (und ich bin so gar nicht neidisch) und ernähre mich von Tütensuppen und Wasser.
Der noch tägliche Besuch bei den Eltern endet dementsprechend bei einer Fressorgie.

"Du schaust jedes Mal so aus, als hättest Du noch nie was zu essen gehabt.", sagte meine Schwester einst.
Also hat sie mir Joghurt gebracht, den ich genüsslich löffele, bevor ich einen Film starte und mich dann aufs Ohr haue.

Ich fühle mich so langsam wieder lebendig.

gaaanz gaaanz viele xo's von Sese
 
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